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Back to Mac: Diese Funktion fehlt mir nach dem Wechsel von Windows 11

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Ich habe letzte Woche nach fast 7 Jahren auf Windows wieder zurück zu Mac gewechselt (ich war mit Mac «aufgewachsen»). Ich bin also zurück beim unnötig teuren Gerät, dafür habe ich einen langlebigen Akku 😉

Eigentlich kenne ich macOS etwa gleich gut wie Windows, also komme ich ziemlich gut zurecht. Aber eine Funktion hat mir komplett gefehlt; Der Snap-Assistent. Wenn man ein Fenster nach oben zieht, wird es gross. Nach links oder rechts, halbiert. Nach unten, gedrittelt.

Diese Funktion konnte ich nun abdecken mit «Magnet». Diese macOS-App tut nämlich; genau das!

Da ich weiss, dass viele Mac-User Probleme haben mit ihrem Window-Management (weil macOS dafür einfach nicht gut ist), dachte ich, ich teile das hier mal.

Über mich

  • Simea Merki

    Jeden Tag Menschen helfen, das zu sagen, was sie zu sagen haben. Mit Wirkung und Vision, trotzdem ressourcensparend. Ob es dabei um Websites, Webshops, Content Systeme, Texte oder auch Design geht, ist zweitrangig. Im Vordergrund stehst du und deine Vision. Mit massgeschneiderten und innovativen Ideen geben wir beim Familienunternehmen morntag unser Allerbestes, deine Message zu unterstützen.

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11 Kommentare

  1. Hallo in die Runde,
    als jahrzehntelanger Windows-User und inzwischen Umsteiger auf Mac (der Mac Mini M2 ist einfach super von der Geschwindigkeit mit Adobe-Produkten) muss ich feststellen, dass der Windows-Explorer von der Usability um Welten besser ist als das Mac Pendant.
    Beispiele: Ich arbeite an einem ultrawide Bildschirm mit meistens zwei offen Fenstern, die den Bildschirm ausfüllen. W Wenn ich von einem zum anderen Fenster gehe, muss ich erst einmal klicken um im Fenster zu sein und dann funktioniert erste der nächste Klick (bei Windows reicht einer).
    Datei schnell in Papierkorb löschen – ein Tastendruck
    Datei endgültig löschen – eine Tastenkombination (Shift-Del)
    Windows Explorer starten – Win-Taste + E (beim Mac muss ich erst zur Mouse greifen)
    Wenn ich in Windows einen Ordner mit vielen Dateien habe, kann ich den ersten Buchstaben tippen und bin dann schon bei der ersten Datei, die mit diesem Buchstaben anfängt (usw – schnelle Lösung um eine Datei zu finden) – Beim Mac geht das nur in der Listen-Ansicht …
    Selber entscheiden, ob ich eine Datei verschiebe oder kopiere: die Datei mit der rechten Maustaste ins Ziel schieben und dann auswählen …
    Eine Datei öffenen: Enter-Taste oder Doppelklick (bei Mac eine Cmd-O)
    … so gibt es noch ganz viele Sachen, die unter Mac-OS viel komplizierter zu lösen sind. Mein Versuch, so etwas mit Phrase-Express (Tastatur-Kürzel-Zuweisungen) o. ä. sind bisher gescheitert.
    Wenn da jemand einen Tipp hat, oder mir sagen kann, was ich falsch mache – ich wäre sehr, sehr dankbar.
    Von der Optik und der Performance konnte mich der Mac so weit überzeugen, dass ich den Umstieg im laufenden Betrieb gewagt habe – und habe es aus diesen Gründen nicht bereut. Nur für die Usability suche ich noch Optimierungsmöglichkeiten
    Viele Grüße
    Ernst
    P.S. Ich überlege, ob ich Windows zusätzlich installieren soll und bei besonders Datei-intensiven Arbeiten dann einfach umschalte …

    1. Bitte kein zusätzliches Windows, der Mac ist wirklich einfach einfach. Ich „muss“ beruflich wieder Windows nutzen und finde genau dessen Bedienung mit Mehraufwand verbunden. Gib dir einfach etwas Zeit, dich daran zu gewöhnen, du wirst es lieben. Quasi alles ist effizienter, manches einfach nur etwas anders.

      Die meisten deiner Wünsche löse ich ganz nebenbei mit Forklift, (bspw. Datei öffnen mit Return).
      Der Finder selbst ist permanent geöffnet, du erreichst ihn ähnlich wie unter Windows mit Cmd+Tab – und ist kein Finder-Fenster geöffnet, einfach Cmd+N (im Finder).
      Die Alt-Taste ist die Wunderwaffe überhaupt! Dass bei Textkorrekturen (Doppelklick auf ein Wort) automatisch doppelte Leerzeichen mit gelöscht werden – ein Segen! Viele (typografisch wichtige) Sonderzeichen sind einhändig per Tastatur erreichbar (ohne Zwei-Hand-Griff per Alt+NumBlock unter Windows – auf dem Laptop? Pah!).
      Ich höre jetzt auf, zu schwärmen, das sprengt die Kommentarspalte 😉 Konkrete Fragen – konkrete Antworten …

      1. Hallo Stefan, so scheiden sich die Geister.
        Leider kann ich deine Begeisterung nicht nachvollziehen und dass ich ein zusätzliches Programm (Forklift) brauche, zeigt, doch dass Mac-OS nicht so perfekt ist. Aber ich werde auf jeden Fall versuchen, mich daran zu gewöhnen.
        Übrigens, Windows brauche ich, da ich einige selbstgeschriebene Access-Programme verwende, auf die ich nicht verzichten kann.
        Sonderzeichen – da verzweifle ich z.B. am hochgestellen 2er oder 3er, die ich immer wieder bräuchte.
        Genauso das navigieren im Text (Window hat die Pos1- und die Ende-Tasten, die beim Mac nicht funktionieren (CMD-Pfeil ist dann eine Gewöhnungssache, funktioniert außerdem nicht in allen Programmen)
        Wahrscheinlich bräuchte es wirklich eine MAC+Windows-Poweruser, der einem da helfen könnte).
        Vielleicht können wir uns auch direkt mal in Verbindung setzen, meiner Ansicht nach wäre das ein Thema, das ziemlich viele Leute interessieren könnte.
        Wenn du Lust hast, schreib mir einfach mal: ernst.mueller@gmail.com
        Viele Grüße
        Ernst

  2. Bin extra hergekommen, weil ich Magnet in den Ring werfen wollte. 🙈 Falls Du die noch nicht nutzt, schau Dir unbedingt die Tastenkürzel an, damit kannst Du Fenster supereinfach so arrangieren, wie Du die brauchst (Vollbild, Viertel, Drittel etc.), und mit Ctrl-Alt-Backspace jederzeit in den Ursprungszustand versetzen.

    Bei Forklift merke ich, wie anders mein Workflow offensichtlich ist. Manuelles FTP-Dateimanagement habe ich Jahre nicht mehr gemacht, mein Webcontent wird direkt aus dem Repository online gepusht, oder per rsync. Cyberduck tut inhaltlich alles, was ich brauche. Fotos werden per exiftool nach EXIF-Content benannt und in Ordnern sortiert. Die fasse ich nicht mal mit der Maus an.

    Was tut ihr denn, wo ihr regelmäßig manuell zweispaltig Zeug hin und her schiebt?

    1. Beispiel: Daten vom lokalen Downloadordner auf den Server schieben; auf dem Server Daten zwischen unterschiedlichen Kundenordnern austauschen; fertige Bilder per FTP in den Bilderordner der Website – hier gibt’s unzählige Arbeitsschritte. Das wichtigste für mich: die Ordnung/Orientierung beim Blick auf den Bildschirm hilft ungemein, klaren Kopf zu behalten 😉

  3. Guter Tipp. Bin zwar ein alter Mac-Hase, aber dieses Tool kannte ich noch nicht. Hab’s gleich gekauft. Für mich unverzichtbar: Default Folder und Typinator. Das eine hilft beim Speichern (zum Beispiel der zuletzt genutzte Ordner) und das andere bei immer wiederkehrenden Begriffen (aus «a b d» wird zum Beispiel «Arbeitsdateien» oder für E-Mail-Adressen).

    1. Die letzten fünf(?) benutzten Ordner sind aber schon in jedem Öffnen-/Speichern-Dialog vorhanden – ist bestimmt sogar per Terminal-Befehl „erweiterbar“ …

  4. Danke fürs Teilen. Es gibt unzählige Tools dafür – Moom bspw. nutz(t)e ich sehr gern. Aber gerade wegen der „flatterhaften“ Handhabung von Fenstergrößen und -positionen seitens macOS folge ich schon lange einem effizienterem Prinzip, gerade für alles was den Finder betrifft: ein Dual-Panel-Browser mit Tabs. Dient quasi als Datei-Schaltzentrale, ist extrem vielfältig und anpassbar in der Bedienung und hat – tadaaa – nur ein Fenster 😉
    Wollte ich auch mal eben teilen …

    1. Oh Mann … den Namen vergessen: Forklift nutze ich. Übrigens auch wunderbar als FTP-Client nutzbar, ohne weitere Tools und Fenster. Path Finder ist ein weiterer Kandidat.

      1. Hallo Stefan

        Vielen Dank für den Hinweis zu Forklift. Den wollte ich mir schon lange mal anschauen. Ich glaube, das werde ich heute Abend tun. Das sieht sehr vielversprechend aus. Wie Simea nerve ich mich nämlich auch über diesen Umstand. Ich habe es bis jetzt mit benutzerdefinierten Kurzbefehlen gelöst, die mir einigermassen geholfen haben. Aber Forklift wäre sicher viel praktischer.

        Liebe Grüsse
        Michel

        1. Gerne. Der kann sowieso viel mehr als der Finder (detailliert suchen, umfangreicher umbenennen, Favoriten für unterschiedlichste Server-Verknüpfungen vorhalten etc.). Sicher gibt’s für alles bessere Tools (nutze da auch einiges), doch für effizientes Datenhandling geht zumindest für mich nichts über eine solche Ein-Fenster-Lösung, die ich zusätzlich an meine Bedürfnisse anpassen kann (Einbindung weiterer Programme, komplett und individuelle Tastatursteuerung usw.).
          Viel Spaß also damit 😉
          PS: beide Programme sind über Setapp verfügbar …

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