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Das Beste Redaktions-System für Webseiten – Teil 1/3

Inhaltsverwaltung für Redakteure von Webseiten

Der Titel dieses Beitrages soll absichtlich etwas provozieren. Wir bei WeLoveYou sind schon seit längerer Zeit daran, die Inhaltsverwaltung für Redakteure so einfach wie möglich zu halten, ohne dass der Inhalt darunter leiden muss. Nun würde ich gerne ein solches Backend vorstellen und bin gespannt auf andere Lösungen oder Ideen, um das bestmögliche System zu erarbeiten.

Das Problem beim Erfassen von Webinhalten

Bei vielen Webprojekten haben wir nun die Erfahrung gemacht, dass ein Design gestaltet, dieses nach Vorgabe umgesetzt aber danach der Inhalt oft konzeptlos eingepflegt wurden. Plötzlich gab es neue Schriftarten und Farben, Bilder in verschiedenen Grössen und Element-Kombinationen, welche nie geplant waren. Bilder waren teilweise riesig, was in langen Ladezeiten resultierte. Dabei kann man den Redakteuren nicht die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, da diese oft kaum eingeführt wurden und nebst dem Abfüllen der Inhalte noch weitaus mehr Aufgaben haben. Ausserdem muss der Redakteur dann meistens aus einer grossen Menge an Modulen und Möglichkeiten wählen, da er ja möglichst viele Freiheiten haben soll, was zu einer unbegrenzter Anzahl an Gestaltungsmöglichkeiten führt.

Unsere Lösung für Web-Redakteure

Was also tun. Mit der Zeit kamen wir vom CMS Typo3 weg und versuchten mit WordPress, bessere Lösungen zu gestalten. Doch WordPress bietet «out of the box» kein variantenreicher Editor, welcher z.B. mehrspaltigen Inhalt ermöglicht. Daher haben wir WordPress mit verschiedenen Modulen erweitert, um eine optimale Lösung zu bieten, die einfach ist und trotzdem technische Höchstleistungen vollbringen kann. Die Bearbeitung einer Webseite schaut nun wie folgt aus:

Einfacher und mächtiger Editor

Wir haben ein Editor weiterentwickelt, welcher wir mit eigenen Modulen erweitern können. Bei jeder Webseite, welche wir von Grund auf Umsetzen, können wir so alle Inhaltsblöcke mit Module abbilden. Z.B. auf der durch uns umgesetzte Webseite www.hsb.ch haben wir alle Inhaltsblöcke in Module aufgeteilt:

 

Dabei kann ein Modul wie folgt umgesetzt sein:

Redakteure können so nicht viel falsch machen. Sie füllen die Textfelder aus, können dabei aber keine Formatierungen vornehmen, das Modul bleibt so konsistent. Egal welches Format oder welche Grösse die Bilder haben. Bei jedem Modul sind die korrekten Bildgrössen hinterlegt. So werden die Bilder auf allen Bildschirmgrössen in der richtigen Grösse ausgegeben. Dabei wird eine optimale Ladezeit erreicht, was auch durch Google belohnt wird.

Schnelle Vorschau der Webseite

Möchte der Redakteur nun eine kurze Vorschau seiner Anpassungen, muss er nicht erst alles Speichern und dann ins Frontend wechseln, er kann dies mitten in der Bearbeitung tun.

Angepasste Layouts

Auch die möglichen Layouts sind gemäss Design vorgegeben. So verhindern wir Wildwuchs und Kombinationen, welche die Konsistenz untergraben.

Einfaches und schnelles Arbeiten

Einfaches duplizieren, löschen oder sperren von Modulen oder Layouts wie auch die Möglichkeit, jeden Schritt wieder Rückgängig zu machen, machen das Arbeiten angenehm und schnell. Das Verschieben per Drag & Drop ist selbstverständlich auch möglich.

 

Ausserdem können auch alle Module für einzelne Bildschirmgrössen wie Desktop, Tablet oder Mobile deaktiviert werden, falls Inhalte z.B. auf dem Handy nicht angezeigt werden soll.

Globale Objekte – Alles überall

Jedes Modul oder Layout, ja ganze Seiten können in der Bibliothek als Vorlagen gespeichert werden. So können wir dem Redakteur bereits im Vorfeld fertige Seitentemplates bieten, welche er dann Inhaltlich noch anpassen kann. Dabei fängt er nicht auf dem weissen Papier an, sondern hat einen Anhaltspunkt, wie die Seite zusammengestellt werden könnte.

Ausserdem kann man Layouts oder Module auch als «globale Objekte» speichern. Dabei kann das globale Objekt einfach auch auf anderen Seiten eingefügt werden. Ändert nun etwas im Inhalt, so wird dies automatisch auf allen anderen Seiten, welche das globale Modul beinhalten, aktualisiert. Dabei spielt es keine Rolle, auf welcher Seite das globale Modul angepasst wird.

Menü’s und Onlinemarketing – einfach und übersichtlich

Im nächsten Beitrag beleuchten wir die einfache Verwaltung von Menüs und wirksame Möglichkeiten, Onlinemarketing-Massnahmen durchzuführen. Dabei hilft WordPress mit eigenen Tools und zusätzlichen Erweiterungen, dies so einfach wie möglich zu halten.

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joel.weiss@weloveyou.ch
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Diskussion

2 Antworten

    1. Hallo Joshua.Wir verwenden den Divi Builder. Jedoch kann dir Joel da weit besser Auskunft geben. Er setzt die Projekte damit um und hat auch diese Beiträge erfasst.

      Liebe Grüsse
      Haeme

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