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Breaking News: Kalender sind zurück in Spark Mail!

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Mein meist-vermisstes Feature in Spark Mail ist wieder da: Die Integration von Kalendern. Und als kleiner Bonus: Inklusive der Möglichkeit, direkt Google Meet- und Zoom-Links im Kalendereintrag zu generieren.

Die aktuelle Version ist Spark Mail 3, die lange Zeit in der Beta-Phase war und mit modernem Design, wenigen Features, dafür mit einer ambitionierten Roadmap startete. Die Kalender-Integration habe ich lange vermisst (in Spark 2 gab’s die), aber es funktionierte auch ohne. Nun sind die Kalender zurück und damit ist das Arbeiten mit Spark noch angenehmer geworden. Allerdings werden zur Zeit erst Google-, iCloud und Exchange-Kalender unterstützt. Wenn man eine E-Mail-Adresse mittels Custom-iMAP integriert hat, können diese Kalender noch nicht in Spark genutzt werden.

Was ist Spark Mail?

Spark Mail ist eine E-Mail-App, die etwas anders funktioniert: Sie haben sich auf die Fahne geschrieben, die Menschen in der ganzen E-Mail-Flut entspannter arbeiten zu lassen.

Meine Lieblings-Features:

  • Smart Inbox: Teilt meine Mails auf in direkte Nachrichten von echten Personen, Benachrichtigungen (z. B. von Apps oder Paket-Trackings) und Newsletter. So sehe ich sehr schnell, welche Mails meine Aufmerksamkeit brauchen und die Benachrichtigungen und Newsletter sind aus dem Sichtfeld weg und werden gesammelt in einem Thread zusammengefasst.
  • Gatekeeper: Ich kann gewisse Absender priorisieren. Wenn ich z. B. grade eng mit Kunden zusammenarbeite, kann ich Spark so einstellen, dass ich deren E-Mails hervorgehoben sehe. So lasse ich mich weniger durch weniger dringende E-Mails ablenken. Zudem fragt mich Spark jedes Mal, wenn eine neue Absender-Adresse in meinem Postfach auftaucht, ob die dort sein darf oder ob ich sie blockieren will. Das macht den Umgang mit Spam um einiges angenehmer.
  • Sperrbildschirm: Ich kann Spark Fokus-Zeiten angeben. z.B. kann ich einstellen, dass ich meine Mails morgens von 8 bis 9 und nachmittags von 13 bis 14 Uhr bearbeiten will. In der restlichen Zeit zeigt mir Spark einen Sperrbildschirm mit einem entspannenden Foto an, sollte ich die Mail-App trotzdem aufrufen. Dort sehe ich die wichtigsten Infos, wie ob mir «echte» Personen eine Mail geschrieben haben. Ich kann wählen – halte ich mich an meine Fokuszeiten oder will ich trotzdem schnell meine Inbox anschauen?
  • Erledigte E-Mails archivieren: Ich kann mit einem Klick eine E-Mail als abgeschlossen markieren und sie verschwindet aus meiner Inbox ins Archiv. Sehr angenehme Funktion für Friends of Inbox Zero.
  • Wählen, welche Mail-Accounts in der Inbox zusammengefasst werden: Mit wenigen Clicks kann ich bestimmen, von welchen Accounts ich die Mails gerade in der Inbox sehen will. So kann ich z. B. in den Ferien die Geschäfts-Mails «unsichtbar» machen und während der Arbeitszeit die privaten Mails.
  • Mailvorlagen: Mit wenigen Klicks kann ich Texte, die ich immer wieder schreibe, als Vorlage abspeichern, sogar mit Platzhaltern, z.B. für den Vornamen.
  • Wichtige Mail-Threads anpinnen
  • Viele Tastenkürzel: Last but not least – Spark Mail ist mit der Tastatur bedienbar. Bedeutet für mich: Ich kann fast alles mit meinem geliebten Stream Deck automatisieren 😉

Es gibt noch viele weitere Funktionen, die ich nicht nutze, aber die für dich spannend sein könnten: Arbeiten im Team (geteilte Inboxen, geteilte Entwürfe, Task-Zuweisungen), Wiedervorlage (man kann z.B. wählen, dass eine Mail aus der Inbox verschwinden und in 2 Stunden wieder wie eine neue Mail zugestellt werden soll), E-Mails später senden, Labels zuordnen, E-Mail-Threads stummschalten, …

Künstliche Intelligenz

Natürlich hat auch Spark Künstliche Intelligenz integriert. Ich persönlich habe aber noch keinen Workflow damit gefunden, der mir passt. Ich schreibe meine individuellen Mails nach wie vor gerne selbst. Ich finde, das hat etwas mit Wertschätzung zu tun, dass ich mir kurz Zeit nehme für die Person, mit der ich in Kontakt trete. Genauso wie Gross- und Kleinschreibung zu verwenden. Aber vielleicht ist das einfach ein innerer Zwang.

Wie machst du das? Benutzt du KI beim E-Mails-Schreiben? Wenn ja, wie? Was machst du damit? Wobei hilft sie dir?

Über mich

  • Denise Rankwiler

    Eidg. dipl. Kommunikationsdesignerin, GL bei schmizz communicate 360°, Co-Gründerin von ProDemenz, Projektleiterin Content beim publishing.club. Passionierte Fotografin, YOOtheme- und ClickUp-Expertin. Immer auf der Suche nach neuen Wegen zur perfekten Work-Life-Blend 😎

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