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Das kleine WordPress 1×1

Lieber Haeme. Tu mich schwer mit den WordPress-Begriffen: Seiten/Beiträge/Customizer/Elementor deren Zusammenspiel und Abhängigkeiten. Kannst du das etwas ausführen?

Ja klar, das versuche ich gerne. In der Tat gibt es in WordPress ein ganzes Vokabular an Begriffen, die irgendwie im Zusammenhang stehen. Es kommt erschwerend hinzu, dass WordPress in unzähligen Sprachen läuft und es so für die gleiche Sache immer mehrere Ausdrücke gibt, ganz zu schweigen von falschen Übersetzungen. Mein Erklärungsversuch übrigens grad am Beispiel des Publishingblogs.

Seiten

Die «Seiten» sind Container für allerlei Inhalt (statisch und dynamisch). Sie sind über eigene Permalinks (URL’s) erreichbar. Auf der Seite «Autoren» zum Beispiel haben wir Widgets platziert von allen Schreiberlingen. Die Seite kann natürlich (wie Beiträge auch) ins Navigations-Menü aufgenommen werden.

Beiträge

WordPress hat seine Ursprünge in der Blogging-Welt. Die ersten Versionen (lange her!) konnten auch nichts anderes als Blogs. Die «Beiträge» sind nun die Artikel, welche im Blog erscheinen. Heute ist das längst anders. WordPress kann für jegliche Arten von Websites benutzt werden. Trotzdem blieben uns die guten Blogging-Eigenschaften erhalten.


Beim Setzen der Voreinstellungen von WordPress wird man darum gefragt, wo der Blog mit den «Beiträgen» erscheinen soll: Gleich als Startseite oder auf einer vorher angelegten «Seite».
Natürlich ist es heute möglich, mehrere Blogs in einer WordPress-Site zu führen, doch das ändert nichts an den Begrifflichkeiten. Jeder Beitrag hat auch seinen Permalink, über den er direkt aufgerufen werden kann. Beispiel zu diesem Beitrag, welchen du grad liest https://publishing.blog/das-kleine-wordpress-einmaleins/.

Customizer

Der «Customizer»ist der Ort, wo du deine WordPress-Site hübsch machen kannst. Auch ein paar klassische Voreinstellungen haben ihren Weg dahin gefunden. Schier mit jedem WordPress-Update wird er weiter ausgebaut. Welche Optionen da zur Auswahl stehen, ist vom verwendeten «Theme» abhängig. Der «Customizer» ist ein Stück renoviertes WordPress (kann sein, dass ich mit dieser Aussage ein paar Puristen vor den Kopf stosse). Aber er ist im Gegensatz zum übrigen Backend optisch ansprechend und relativ einfach zu verstehen.

Elementor

Der «Elementor» hat grundsätzlich nichts mit dem eigentlichen WordPress zu tun. Er ist ein Plugin (oder besser ein ganzes Ökosystem an Plugins). Er gehört zu den beliebtesten «Page Buildern». «Page Builder» – schon wieder so ein Wort – sind Erweiterungen von Drittherstellern, welche es ermöglichen, mit grafischer Oberfläche Seiten und Artikel zu bauen.


Wenn «Page Builder», dann verwende ich am liebsten den «Elementor». Er ist OpenSource und in der Basis-Version sogar kostenlos. Zudem schreibt er seine Einträge nicht als privaten Shortcode in den Inhalt (wie das viele andere «Page Builder» tun). «Elementor» speichert direkt in die Datenbank. Der Inhalt bleibt somit neutral und weiter nutzbar, wenn «Elementor» in späteren Iterationen der Website mal nicht mehr benutzt werden sollte.

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haeme@morntag.com
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