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‘Digital Nomads’ – oder wie es für einen Angestellten heissen kann: Office oder Homeoffice?

Dieser Beitrag ist Teil der Serie Remote Work – so gelingt es
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Auf die Serie zu den Digital Nomads hat sich Frank Zdunek bei uns gemeldet. Er hatte spannende Hinweise für Remote Work für Publishing-Unternehmen. Kurz und schmerzlos wurde daraus ein Beitrag:

Mein Wohnort ist ca. 75 km (pro Strecke) von unserem Büro in Hamburg entfernt. Macht einen Arbeitsweg von ca. 65-75min. (pro Strecke) am Tag.

Albert Bauer, Kommunikationsagentur aus Hamburg und mein Arbeitgeber, bietet die Regelung 50 % der Arbeitswoche mobil zu arbeiten und die anderen Tage im Büro.

Bei meinem Aufgabengebiet, als Projektmanager, wäre die ganze Woche im Homeoffice kein Problem. Die Datenmengen sind überschaubar, technische Hürden wurden in den vergangenen Jahren aus dem Weg geräumt. Man muss aber auch Kolleginnen und Kollegen aus der Medien- und Contentproduktion dazu sehen, bei einer operativen Marketingagentur wie Albert Bauer.

Die Medienproduktion, die zum Beispiel Katalogdaten erstellen und damit Daten händeln von manchmal 200-300 MB oder mehr – und das mehrmals am Tag. Dann ist dies remote so nicht möglich.
Das muss man im Kontext als Aspekt in einem Medienunternehmen auch im Blick haben. Sicherlich gibt es auch da technische Möglichkeiten, um dies zu ermöglichen – Stichwort ‘PCoIP-Lösungen’. Was aber auch eine Investition in Hardware dann bedeutet.

Online Meetings halten die Kommunikation zu unseren Standorten in Hamburg und München aufrecht – kurze Kommunikationswege. Ein Face to Face Meeting im Büro bringt nicht immer mehr Effektivität, ist aber doch für die Teamarbeit und die Zwischenmenschlichkeit wichtig. Daher werden Tage im Büro gut geplant. Übergreifend für alle Teams, werden „Monatsmeeting“ online gestreamt, damit jeder die Möglichkeit hat, auch daran teilzunehmen.

Remote Work in Publishing-Unternehmen: Machbar?

Für mich, als Angestellter, sind es mehrere Aspekte, die für einen machbaren Alltag zwischen Remote und Büroalltag zusammenkommen müssen: Der Arbeitgeber muss die Möglichkeit anbieten und darf sich dem Homeoffice nicht verschließen. Mein Arbeitsplatz und mein Aufgabengebiet müssen dies zulassen. Und ein offener Umgang mit neuer Technik muss geschaffen und gewollt sein.

Und ein nicht ganz unwichtiger Aspekt von diesen Tagen ist, den wir bei Albert Bauer nicht aus den Augen verlieren, ich fahre keine 75 km im Straßenverkehr und schone damit die Umwelt.

Es muss also nicht „fully remote“ oder „100 % vor Ort“ sein. Ich finde die Kombination von beiden Arbeitsplätzen eine vernünftige Lösung.

Über den Autor

Frank Zdunek ist Projektmanager in der Medien-IT bei Albert Bauer, Kommunikationsagentur aus Hamburg und hat über 20 Jahren Berufserfahrung in den Bereichen Druckvorstufe, Automatisierung und Prozess- und Systemmanagement. Er lebt mit seiner Frau in Lübeck, in der Nähe zur Ostsee.

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