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Ein Ausblick in die Zukunft des publishing.club

Letzten Donnerstag hat Markus Heinzle, Leiter Zukunftsprojekte Medien beim Verband der Schweizer Druckindustrie (VSD), einen Blick hinter die Kulissen des publishing.club gegeben. Hier die wichtigsten Punkte:

Organisation

Der publishing.club wird vom VSD, dem Verband der Schweizer Druckindustrie, betrieben und befindet sich zurzeit in der Beta-Phase. Markus Heinzle ist Projektowner und steht dem publishing.club-Kernteam vor: Kuno Reinhart von der Ast & Fischer AG, Fabio Wenger von der medienwerkstatt ag und Denise Rankwiler von schmizz communicate 360°. Des Weiteren gibt es viele engagierte Wegbereiter/innen, von denen einige dem Kernteam als «Gotti» und «Götti» beratend zur Seite stehen: Simea Merki, Haeme Ulrich, Roman Schurter und Christian Denzler.

Zielgruppe und Content

Der publishing.club ist eine Community «von Publisher für Publisher». Das ist ein breites Spektrum von medienproduktionsnahen Personen. Dementsprechend soll auch die Themenbreite im publishing.club vielfältig sein. Es werden keine bestimmten Themen vorgegeben oder gar ausgeschlossen. Die Community bestimmt, was behandelt wird. An erster Stelle steht also der Community-Gedanke und an zweiter Stelle das Teilen von Lerninhalten.
Wer bereits Mitglied im publishing.club ist, sieht dass es immer wieder Zeiten gab, in denen viel diskutiert wurde und dann wieder Zeiten, in denen es sehr ruhig war. Um eine Grundfrequenz aufrechtzuerhalten, plant das Kernteam gewisse Inhalte in Form von Club-Treffen und Webinaren, bis die Community zum Fliegen kommt. Zwei bereits erfolgreiche Beispiele sind die PrintCSS-Lerngruppe und die ClickUp Clinic. Weitere Themen, die in der Community aufgekommen sind und verfolgt werden, sind z. B. Automation im Publishing wie auch im Marketing, Barrierefreiheit, Datenschutz, Social Media und Vergleiche von Programmen und anderen Tools.

Betaversion – wie lange noch?

Wie lange genau die Beta-Phase noch dauern wird und wie lange der publishing.club noch kostenlos bleibt, ist schwierig abzuschätzen. Klar ist aber, dass noch nicht heute und morgen ein Bezahlmodell eingeführt wird. Zudem sind alle Mitglieder in der Beta-Phase ein wichtiger Teil der Entwicklung des publishing.club und werden dafür auch belohnt werden. In welcher Form muss noch definiert werden. Im Raum steht zum Beispiel eine zeitlich begrenzte Gratis-Mitgliedschaft.

Kosten für Mitglieder nach der Betaversion

Das Geschäftsmodell ist noch in der Entwicklung. Dem Projektteam schwebt ein Mitgliederbeitrag in Höhe eines «Kafi und Gipfeli» vor. Es soll auf jeden Fall niederschwellig bleiben. So wird es wahrscheinlich auch eine monatliche Zahlmöglichkeit geben, damit man sich nicht zwingend für ein Jahr «verpflichten» muss.
Einige erinnern sich vielleicht noch an einen Mitgliedsschafts-Preis von 400 oder 600 Franken, der kommuniziert wurde. Das rührt daher, dass ursprünglich angedacht war, die Lernplattform Mediametro in den publishing.club zu integrieren. Das wird nicht der Fall sein. Dafür wird der publishing.club mit neuen Ideen und Möglichkeiten angereichert, um das Community-basierte Microlearning zu fördern.

Finanzierung

Der publishing.club finanziert sich bisher aus Stiftungsgeldern. Diese Gelder wurden vor allem für technische Belange ausgegeben und fliessen jetzt vermehrt in den Community-Aufbau und -Erhalt. Zurzeit nimmt der publishing.club kein Geld ein, befindet sich aber in einer guten Situation und zählt bereits über 200 Mitglieder. Jedoch: «Das Portemonnaie wird dünner», wie Markus Heinzle ermahnt. Darum ist die weitere Finanzierung ein grosses Thema im Projektteam. Neben einem Bezahlmodell steht zum Beispiel auch die Finanzierung über Kooperationen im Raum.

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Eine Antwort

  1. Vielen Dank für die Zusammenfassung, ich konnte leider nicht am Apero teilnehmen.
    Das ganze liest sich ja sehr spannend und wegweisend.

    Was wäre mal mit einer qualifizierten Umfrage an alle Clubmember, was sie wirklich wollen, was sie brauchen und vor allem mit welchen Vorstellungen sie die beta-Mitgliedschaft abgeschlossen haben?

    Heraus ergäben sich sicher neue Ideen, oder?

    Liebe Grüsse – Heike

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