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Geschwindigkeit der eigenen Webseite testen

Die Geschwindigkeit einer Webseite wird immer wichtiger, nicht nur für die Besucher mit mobilen Geräten, sondern auch für Google. Die Suchmaschine hat nun schon seit einer Weile angekündigt, die Geschwindigkeit einer Webseite als Ranking-Kriterium einzusetzen. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten und Kriterien, die Geschwindigkeit einer Webseite zu messen.

Tools zur Messung der Geschwindigkeit von Webseiten

Um die verschiedenen verfügbaren Tools vorzustellen, verwenden wir den Publishing-Blog als Beispiel. Dieser wurde auf eine schnelle Ladezeit optimiert. Mal schauen was die Speed-Tools dazu meinen.

Pingdom Tools

Eine grafisch wunderschöne Art, die Geschwindigkeit von Webseiten zu messen, ist der «Pingdom Website Speed Test». Es muss die URL der gewünschten Seite oder Unterseite als auch der Standort des Tests eingegeben werden und schon kann’s losgehen. Ein wichtiger Faktor in den Ergebnissen ist die «Load time». Die ist, je nach Test, nicht immer genau gleich. Bei uns war die Bestzeit 1.87 s, was man durchaus noch optimieren könnte. Auch die Grösse der Webseite von 1.8 MB ist nicht optimal, geht aber Grösstenteils auf die Bilder zurück. Weiter unten werden dann noch die verschiedenen geladenen Resourcen angezeigt. Hier zeigt sich manchmal, welches File eine schnelle Ladezeit blockiert.

https://tools.pingdom.com

 

Chrome Browser Inspector

Eine weitere Möglichkeit bieten viele Browser direkt in ihrem System, den Inspector. Man klicke einfach auf der Webseite mit der rechten Maustaste und wähle dort «Untersuchen» oder «Inspect» und schon öffnet sich ein reichhaltiges Toolset an Möglichkeiten. Um hier zu testen, verwende ich meistens den Chrome-Browser. Nachdem der Inspector geöffnet ist, muss noch der Reiter «Network» gewählt werden. Wenn nun die Seite erneut geladen wird, zeigt der Inspector ebenfalls die Ladezeit sowie die einzelnen Dateien an. Hier sehe ich nun, das ganz unten ein externes File meine Ladezeit um eine halbe Sekunde verlängert. Nun sollte ich dem nachgehen und die Ladezeit demnach auf 1.3 s verbessern können.

 

PageSpeed Insights von Google

Ein sehr wichtiges, aber manchmal auch frustrierendes Tool, ist PageSpeed von Google. Hier schneiden wir eher schlecht ab. Meistens werden hier die Bildgrössen als wichtiges Kriterium gesehen, was oft sehr schwierig zu optimieren ist. Wir haben ein Tool für WordPress entwickelt, welches die Bilder je nach Bildschirmgrösse optimal berechnet. Jedoch kann dies nicht bei allen Bildern so umgesetzt werden.

Wenn jetzt auf die einzelnen Punkte geklickt wird, werden die einzelnen Dateien, welche zu schwer sind, angezeigt. Weitere Optimierungen bietet das Zusammenführen und Komprimieren von CSS und Javascript-Dateien, was aber manchmal zu neuen Problem führen kann. Zusätzliche Verbesserungen sind oft Serverseitig und aufwendig umzusetzen. Hier ein wirklich gutes Ergebnis zu erzielen benötigt viel Knochenarbeit.

https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights

 

Fazit der Geschwindigkeitsmessung

Wie wir gesehen haben, ist der Optimismus den harten Fakten gewichen. Leider ist der Publishingblog zurzeit noch nicht optimal auf Geschwindigkeit optimiert und es dauert wohl auch noch eine Weile, bis wir, vor allem bei Google Page Speed, im grünen Bereich sein werden. Trotzdem ist die generelle Ladezeit mit 1.8 s nicht schlecht und wir haben herausgefunden, dass wir diese mit einer kleinen Anpassung auf 1.3 s optimieren könnten. Diese Ladezeiten sind allerdings mit Vorsicht zu geniessen, wie auch Google ganz klar zeigt. Wenn ein Besucher eine schlechte Internetverbindung hat, dann wird er deutlich länger brauchen, die 1.8 MB herunter zu laden. Die Ladezeit geht hier von bester Internetverbindung aus.

Ich würde mich freuen zu hören, wie eure Seite bei diesen Tools abschneidet und was ihr bereits unternommen habt, die Geschwindigkeit zu optimieren? Falls dazu Fragen auftauchen oder ihr eine Beratung wünscht, könnt ihr mich gerne kontaktieren.

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Joel Weiss

Joel Weiss ist in der Web-Welt zuhause. Themen von der Konzeption über das Design bis zur Umsetzung von digitalen Lösungen faszinieren ihn. Die neue Publishing-Blog Webseite wurde von ihm mit Wordpress umgesetzt. In der Freizeit begeistert Joel aber auch seine Canon 70D, welche vor allem zum Filmen herhalten muss.
joel.weiss@weloveyou.ch
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