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Kürzlich hatte ich in InDesign trotz korrekter Programm-Voreinstellungen mit den Anführungszeichen zu kämpfen. Die Guillemets («») waren nicht zu holen. Auch ein Ausschneiden und Einfügen der falschen Anführungszeichen hat diesmal nichts gebracht. Das Zeichen im Hintergrund war OK, jedoch die Glyphe (Aussehen des Zeichens) nicht.
Glyphen (nicht Zeichen) Suchen/Ersetzen
Da kam mir – wohl zum ersten Mal – InDesigns Funktion «Find/Change Glyph» gelegen. Darüber kannst du nämlich nach Glyphen Suchen und die mit anderen ersetzen – genau, was ich gebraucht habe.

Der Eingabedialog hier ist umfangreich. So ist es am einfachsten, die zu suchende und zu ersetzende Glyphe durch Markieren des Textes und rechter Maustaste automatisch einzutragen.

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Über mich
Alle Beiträge ansehenIch bin Business Leadership Coach und konzentriere mich auf Verlage und Agenturen. Ich habe Hunderte von Verlagen und Agenturen weltweit betreut und ihnen geholfen, ihre Prozesse zu optimieren und eine blühende Kultur zu etablieren.
Ich bin ein versierter Redner, spreche auf Bühnen mit mehr als 5000 Zuhörern sowie vor Hochschul- und Fachpublikum.
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Ich lege mehr Wert darauf, meinen Kunden beim Aufbau langfristiger, nachhaltiger Geschäfte zu helfen, als nur auf kurzfristige Gewinne zu achten.











5 Kommentare
Danke für den interessanten Tipp. Vielleicht hat ja hier jemand noch einen Tipp für ein ähnliches Problem? Ich habe oft Texte zu verarbeiten, in denen kyrillische, griechische, arabische, chinesische oder sonstige Glyphen vorkommen, die leider nicht mit unserer Standardschrift dargestellt werden können.
Nun habe ich eine behelfsmäßige Lösung, bei der ich z. B. für Kyrillisch allen Unicode-Zeichen von 0400 bis 04ff via GREP-Suche ein Zeichenformat zuweise, welches die Zeichen darstellen kann. Ich hätte aber gern eine Universallösung, bei der ich sage, weise allen Unicode-Zeichen, die nicht im Bereich X bis Y liegen, das entsprechende Format zu. Aber welches ist der Bereich für das Lateinische Alphabet mit deutschen Umlauten, typografischen Anführungszeichen, Halbgeviert-Strich etc.? Ich will ja möglichst wenig von der Standardschrift abweichen …
Bin für jeden Hinweis dankbar!
VG Ralf
Hi Ralf. So kann ich dir die Frage nicht beantworten (könnte dir vermutlich Gregor Fellenz, https://www.publishingx.de/). Ich frage mich, ob es nicht sicherer wäre, wenn du eure Schrift um die fehlenden Zeichen/Glyphen ergänzen würdest?
Ligrü
Haeme
Hallo Haeme,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Das Problem ist ja, dass ich gar nicht so genau weiß, welche Zeichen die leiben Kollegen demnächst noch verwenden werden, so dass es sinnvoller wäre zu definieren, was abgedeckt ist und alles andere anders zu formatieren. Ich hatte da so eine naive Vorstellung von einem zusammenhängenden Bereich beispielweise für Westeuropa, aber das scheint es nicht zu geben.
Den freundlichen Gregor Fellenz hatte ich kürzlich schon angeschrieben, als es um das Auslesen von XMP-Daten ging, was ja häufig in InDesign nicht funktioniert (angeblich keine Info, obwohl das Copyright eindeutig in den XMP-Daten zu finden ist). Jedenfalls will ich den guten Mann nicht überstrapazieren 😉
Trotzdem vielen Dank für die Hilfe!
VG Ralf
oder einfach Font wechseln, in der Gefahr von Typofreaks gesteinigt zu werden (bin selber Schriftsetzer/Typograf, weiss aber auch, was fehlende Glyphen kosten können in der Produktion): https://www.google.com/get/noto/
Hallo Haeme,
vielen Dank, den Vorschlag mit der Schrift von Google werde ich mal machen. Dieses Angebot von Google kannte ich noch gar nicht, dachte bisher, es ginge immer nur um Web-Fonts.