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Die WordPress Tags, auch Schlagwörter genannt, haben eine wichtige Bedeutung für Blogger. Damit kann man Inhalte gruppieren, ähnlich wie mit den Kategorien. Doch da gibt es ein Mythos, der sich hartnäckig in den Köpfen hält. Nämlich, dass WordPress-Tags beim SEO helfen. Nur leider:
WordPress Tags helfen NICHT bei der Suchmaschinenoptimierung
Obwohl die Schlagwörter auch «Tags» genannt werden, ähnlich wie die «Meta-Tags». Sie haben keinerlei Auswirkungen auf die Wahrnehmung eines Beitrags durch Suchmaschinen. Tags sind nicht dasselbe wie Keywords. Und auch nicht dasselbe wie Hashtags.
Einen Blogpost mit WordPress-Tags zu überfrachten, hat keinen Einfluss aufs SEO-Ranking. Google betrachtet Tags als Hilfe zur Navigation, nicht wie ein Meta-Datensatz. Es ist deshalb sehr unwahrscheinlich (sagen wir besser unmöglich), dass die Nutzer deine Seite allein über einen Tag finden.
Zu viele Tags sind schädlich
Tags sollen also zur Navigation beitragen. Zum Beispiel für Post-Vorschläge: «Wenn dich dieser Beitrag zu Thema XY interessiert, könnte dir auch dieser Beitrag zum gleichen Thema gefallen».
Mit zu vielen Tag wird aus einer Navigation die reinste Verwirrung:

Es wird also schnell klar: Das Setzen zu vieler Tags ist kontraproduktiv.
WordPress-Tags richtig verwenden
Wer es schafft, Tags gezielt zu setzen, kann sie definitiv für sich nutzen. Die Tags empfehlen sich sehr gut für kurz- und mittelfristige Serien, zum Beispiel bei Newsartikeln. «Bundeskanzlerwahl», «Corona» oder Ähnliches. Also bei Bereichen, wo sich eine neue Kategorie vielleicht nicht ganz lohnt.
Oder man trennt zwei Ebenen von Unterscheidungen. Ein Beispiel: Bei uns im publishingblog kann man filtern nach den Kategorien: Business, Education, Design, Online, Print und so weiter. Eine zweite Ebene sind dann spezifische Technologien und Firmen: Photoshop, WordPress, Google, Affinity Publisher, Elementor und so weiter.
In solchen Fällen ist es sehr sinnvoll, beides zu nutzen. Kategorien und Tags. Hier tragen diese Tags auch dazu bei, dass Lesende potenziell länger auf der Website bleiben, weil sie tatsächlich Inhalte finden, die sie auch interessieren. «Wenn dich dieser Beitrag zu Photoshop interessiert, könnte dir auch dieser Beitrag zu Photoshop gefallen».
Damit erhöht sich im besten Fall auch die Zeit, die Website-Besuchende auf der Seite verbringen. Und das wiederum ist etwas, was Google gefällt!
Fazit: Tags helfen nicht dem SEO-Ranking. Aber sie helfen trotzdem.
Nutze die Tags nicht wie Keywords und Hashtags, sondern als Navigation. Damit verbesserst du die Nutzungsfreundlichkeit und damit auch deine Suchmaschinenoptimierung.
Über mich
Alle Beiträge ansehenJeden Tag Menschen helfen, das zu sagen, was sie zu sagen haben. Mit Wirkung und Vision, trotzdem ressourcensparend. Ob es dabei um Websites, Webshops, Content Systeme, Texte oder auch Design geht, ist zweitrangig. Im Vordergrund stehst du und deine Vision. Mit massgeschneiderten und innovativen Ideen geben wir beim Familienunternehmen morntag unser Allerbestes, deine Message zu unterstützen.










