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InDesign CC 2018 – Neuerungen bei der Barrierefreiheit

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Mit der Version 13 von InDesign (CC2018) findet nicht nur der Duden Einzug ins Progrmm sondern auch einige Verbesserungen zur Barrierefreiheit. Schauen wir sie uns kurz an:

Alt-Text

Der Alternativtext beschreibt den Inhalt eines Bildes/einer Grafik und wird von Screenreadern ausgegeben. Bis anhin konnte man native InDesign-Elemente nicht mit einem Alt-Text versehen. Ab Version 13 geht das nun.

Fussnoten

Das Taggen von Fussnoten direkt im InDesign wird endlich möglich.

Verankerte Objekte

Verankerte Textboxen und verankerte Gruppen können neu getagget und ins PDF exportiert werden.

Musterseiten taggen

Alle Seitenelemente auf der Musterseite werden beim Export in ein PDF nicht getagget und sollten ein Artifact-Tag (im Hintergrund) bekommen. Die gelösten Musterseitenelemente sollten die Tags der Seitenelemente im exportierten PDF anzeigen.

Tagging des Indexes

Bis anhin konnte man den Index erstellen aber die entsprechenden Tags nicht ins PDF übertragen. Neu wird der Index-Tag ins PDF exportiert und der Index wird separat behandelt. Bis 2017 wurde der Index dem Absatztagging zugeordnet.

Verbesserte Sprachausgabe bei Listen-Tags

Bis ins InDesign CC 2017 war die Standardsprache bei Listen (Aufzählungen) immer Englisch. Ab der neuen Version verwendet InDesign die vom Benutzer voreingestellte Sprache.

Bessere Listen-Tags

Bis jetzt waren die verschachtelten Listen-Tags im «LBody» der Hauptliste hinterlegt, was zu einer falschen Ausgabe bei den Screenreadern führte. Neu wurde die korrekte Struktur für verschachtelte Listen hinterlegt.

Tagging der Bildunterschrift

Wenn ein Bild mit der Funktion «Live Caption» eine Bildunterschrift bekommen hat, wird ein Bildunterschrifttag als «Child» vom Bild-Tag angelegt.

Endlich TOC-Tagging

Das Taggen des Inhaltsverzeichnisses wird möglich. Bis anhin war es wie der Index dem Absatztag zugeordnet. Hyperlinks sind nun obligatorisch im Inhaltsverzeichnis. Ohne die Hyperlinks wird das Inhaltsverzeichnis nicht getaggt.

Alles in allem hat Adobe die barrierefreie Ausgabe um einiges aufpoliert, was natürlich zu begrüssen ist.

Über mich

  • Christian Denzler

    Nach einer klassischen Lehre als Polygraf EFZ und einer Weiterbildung zum Techno-Polygraf EFA sammelte Christian Denzler Erfahrungen in Druckereien, Agenturen und Premedia-Firmen. Er ist ein Publishing-Profi und seit 2015 Prüfungsexperte «grafisch technische Berufe» an der Berufsschule für Gestaltung Zürich. Leidenschaftlich testet er neue Software sowie Technologien und schreibt darüber.

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Diskussion

2 Antworten

  1. In der aktuellen Version tagged Indesign alle Rahmen als “Figure”. Diese “Neuerung” ist wirklich ein Hindernis, um barrierefreie PDFs zu erstellen

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