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Meta entlässt 11’000 Mitarbeitende

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Meta, der Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp reduziert gemäss NewYork Times die Belegschaft um 10’000 Mitarbeitende und verlängert den Einstellungsstopp, vorläufg bis zum ersten Quartal des nächsten Jahres.

Seit der Gründung 2004 hatte Meta, früher «Facebook», konstant Mitarbeiterzuwachs. Ende September war bei 87.314 Mitarbeitern Schluss damit. Es gab einen Einstellungsstopp, jetzt wird rund 13% der Belegschaft gekündigt. Die Entlassungen betreffen vor allem die Recruiting- und Business-Teams, kaum aber das Team, das am Metaverse arbeitet.

In einem Brief an die Mitarbeitenden erklärt sich Zuckerberg. Darin schreibt er, er habe die Auswirkungen von Covid falsch eingeschätzt. Die Welt habe sich ins Internet verlagert und:

«Viele sagten voraus, dass dies eine dauerhafte Beschleunigung sein würde, die auch nach dem Ende der Pandemie anhalten würde. Auch ich war davon überzeugt und beschloss daher, unsere Investitionen erheblich zu erhöhen. Leider hat sich dies nicht so entwickelt, wie ich erwartet hatte. Der Online-Handel ist nicht nur zu früheren Trends zurückgekehrt, sondern der makroökonomische Abschwung, der verschärfte Wettbewerb und der Verlust von Anzeigensignalen haben dazu geführt, dass unsere Einnahmen viel geringer ausfielen als ich erwartet hatte. Ich habe mich geirrt, und ich übernehme die Verantwortung dafür.»

Mark Zuckerberg

Der Way to go sei jetzt eine Steigerung der Kapitaleffizienz. Kosten wurden gesenkt, Budgets gekürzt, der Immobilienbestand gekürzt, Teams effizienter strukturiert. Aber das alle werde nicht ausreichen, so Zuckerberg in seinem Brief an die Mitarbeitenden. Deshalb kommt es zusätzlich zu Entlassungen.

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  • Simea Merki

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4 Antworten

  1. Zwei Punkte, wo ich staune:
    1) Nach jahrelangen Rekordgewinnen ist man nicht liquide für die Krise. Unternehmerisch ist das schwach für mein Werteverständnis, welches sich, wenig erstaunlich, nicht mit dem Werteverständnis von Shareholder getriebenen Konzernen deckt.

    2) Ich bin genügend alt und habe “Second Life” schon scheitern sehen. Metaverse ist das gleiche – in Version 2. Warum sollte es diesmal klappen?

    1. Punk 1: Genau!
      Punkt 2: Ich sehe hier ehrlichgesagt folgendes Szenario: Wir haben ein Metaverse, ein Apple-Verse, ein Amazon-Verse, ein Google-Verse und ein Microsoft-Verse. Da jede Firma Gewinn machen will, werden die nicht untereinander kommunizieren. Ich sitze also in einem Verse fest, und komme da vorerst nicht raus. Abgesehen davon, dass ich privat viel lieber ein echtes Bier und eine richtige Person vor mir habe. Wir werden also Business-Verses haben, die keinen Mehrwert für Privatpersonen bieten. Virtual Reality mag ein tolles Konzept für Science Fiction sein, aber es wird wohl noch eine Zeit einem Nischendasein frönen.

      PS: Ich hatte ein Second Life Account und ja fand es relativ sinnbefreit.

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