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Niemand will dein E-Paper lesen. Sorry.

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Wer digital publizieren will, hat heutzutage zwei Möglichkeiten: Das E-Paper (also ein PDF) oder die digitale Publikation im Web. Die beiden Möglichkeiten sind aber nicht gleichwertig, das sagen auch Studien. Da aber kaum über diesen riesigen Unterschied gesprochen wird, will ich das Thema jetzt mal aufgreifen.

Kurze Erklärung, weil die Begriffe heute gerne als Synonym verwendet werden. Mit E-Paper meine ich eine blätterbare Version, also eigentlich ein PDF, das digital veröffentlicht wird. Mit digitaler Publikation meine ich eine dem Web angepasste Veröffentlichung, zum Beispiel in Form eines Blogs.

E-Paper sind der einfache Weg. Aber nur für die Verlage.

Ja, ich kann die Verlage und Redaktionen verstehen. Wer eh ein PDF macht, um es nachher zu drucken, hat kaum Mehraufwand, dieses PDF auch digital zu publizieren. Vielleicht kommt das PDF hinter eine Paywall, um noch etwas Geld dafür zu erhalten. Ja, das kann man so machen. Aber die Frage ist, wer wird dadurch zufriedengestellt?

Meine These: E-Papers sind nicht die Zukunft, sondern eine Alibi-Übung. E-Paper sind eine Dienstleistung, die vor allem die Publisher befriedigt, nicht aber die Leser. Verleger laden ein PDF hoch und haken für sich die Digitalisierung ab. Leider. Denn ein E-Paper ist alles andere als «digital». Das Publizieren über blätterbare E-Paper ist etwa so passend, wie eine Website, die nicht auf Smartphones funktioniert. Also gar nicht zeitgemäss.

E-Paper funktionieren nicht wirklich

Das führt mich zum Kern des Problems. Nachrichten werden vor allem auf Smartphones gelesen, das war schon 2017 so:

Bei vielen Online-Anwendungen ist das Smartphone bereits heute die erste Wahl. Für knapp zwei Drittel der Internetnutzer (63 Prozent) ist es das bevorzugte Gerät, um Nachrichten zu lesen, zum Beispiel im Browser oder per App. 

bitkom.org

Das ist aber kein Problem, sondern einfach ein Nutzerverhalten. Und wir sollten uns fragen; Was muss digitales Publishing können, um auf das gegebene Nutzerverhalten zu antworten?

Nur die «Generation Zeitung» will E-Paper

Besonders spannend wird es, wenn man die jüngeren Zielgruppen anschaut. E-Paper scheinen nur dann zu funktionieren, wenn man bestehende Print-Leserschaft erreichen will. Das sagten Studien schon vor 20 Jahren:

ePaper ist derzeit sowohl von der Gestaltung als auch von der Nutzung her gesehen eine Sekundär-Variante der Tageszeitung. Es ist deshalb unwahrscheinlich, dass ePaper Nutzergruppen, wie beispielsweise Jugendliche, für die Tageszeitung zu-rückgewinnen kann, in deren Mediensozialisation die Zeitung bislang keine oder eine untergeordnete Rolle gespielt hat.

ePaper-Studie 2003, qualitative Teilstudie, Universität Trier

Die Stärke von digitalen Medien liege in der Komplementärfunktion, also Ergänzungsfunktion, zur gedruckten Ausgabe. Zeitungsferne Leserschaft werde auch mit dem E-Paper nicht erreicht. Als man das herausfand, war ich vier Jahre alt. Viel weiter sind viele Verlage leider trotzdem nicht gekommen.

Fast zwanzig Jahre später sagen Studien immer noch dasselbe. E-Paper ist wie Print, nur in unpraktisch und langweilig.

Die E-Paper Insights 2022 von der Hochschule der Medien und Motor Presse Stuttgart fragte nach dem Grund, warum E-Paper nicht genutzt werden:

E-Paper Insights 2022 von der Hochschule der Medien und Motor Presse Stuttgart

Der Hauptgrund ist klar: Print wird bevorzugt, weil Print ein Erlebnis bietet. Blättern von Hand, Screen-freie Lesezeit, ein entspanntes Gefühl. Das ist eine tolle Begründung und spricht gegen die digital-only Publikation. Komplett logisch und verständlich.

Aber warum lesen die anderen nicht digital? Weil die User-Experience von E-Paper schlicht und einfach schlecht ist. E-Paper sind kaum bedienbar und komplex, vor allem auf Smartphones. Also komplett ungeeignet. Und besonders ungeeignet für den Kanal, den zwei Drittel der Internetnutzer für das Konsumieren von Nachrichten nutzen.

Und dann wollt ihr dafür noch Geld? Nein.

Nun muss man sich ja auch noch irgendwie finanzieren. Das Geschäftsmodell von Verlagen funktioniert eigentlich, wenn zwei Grundpfeiler gegeben sind:

  • tiefgründiger Journalismus und
  • gute User Experience.

Wenn diese beiden Punkte gegeben sind, bezahlen Kundinnen und Kunden gerne für Inhalte (hier die Quelle davon). Und das kann das E-Paper einfach kaum bieten.

Menschen wollen gute Inhalte. Wenn die Bedienung dabei hindert, die guten Inhalte zu konsumieren, verliert der Verlag das komplette Geschäftsmodell.

Zudem leben gute Inhalte heutzutage meist von mehr als einem langen Text in drei Spalten. Das E-Paper kann diese neuen Formate aber nur schlecht abbilden. 44 % der Nicht-E-Paper-Nutzer würden in Zukunft die elektronische Ausgabe nutzen, wenn sie erweiterte Angebote wie beispielsweise Videos, Bildergalerien oder Audiobeiträge erhalten (Quelle: ebenfalls von «E-Paper Insights 2022»).

Das Fazit; niemand zahlt für etwas, was nicht die erwartete User-Experience bietet. Egal, wie qualitativ die Inhalte sind.

Es wäre so einfach, es besser zu machen

Schon mit kleinem Budget wird es dank der neusten Technologie auch für die Kleinverlage möglich, der Leserschaft etwas Besseres anzubieten als ein digitales PDF, das ein Rascheln von sich gibt, wenn man auf den Pfeil drückt zum Blättern.

Was die Konsumentinnen und Konsumenten wirklich wollen, ist echtes digitales Publishing. Nur zu sagen, man sei digital unterwegs, und dann PDFs hochzuladen, hilft nichts. Besonders bei einer digitaleren Zielgruppe wird man dadurch auch nicht glaubwürdiger. Digitales Publishing lässt sich monetarisieren, wenn man ehrlich nach dem besten Weg sucht.

Und das muss nicht teuer sein. Wenn du deinen Kundinnen was Besseres bieten willst, musst du heutzutage nicht mehr reich, sondern schlau sein.

Dieser Artikel ist mir wichtig, weil für uns von morntag ein Herzensthema ist. Wenn du eine bessere Lösung suchst, deine Inhalte auf verschiedene Kanäle zu bringen, und dies auf eine begeisternde Art, melde dich bei uns.

Ich freue mich über deinen Kommentar. Denkst du, dass E-Paper die Zukunft sind? Würde mich freuen, mit dir zu diskutieren.


Quellen:

Über mich

  • Simea Merki

    Jeden Tag Menschen helfen, das zu sagen, was sie zu sagen haben. Mit Wirkung und Vision, trotzdem ressourcensparend. Ob es dabei um Websites, Webshops, Content Systeme, Texte oder auch Design geht, ist zweitrangig. Im Vordergrund stehst du und deine Vision. Mit massgeschneiderten und innovativen Ideen geben wir beim Familienunternehmen morntag unser Allerbestes, deine Message zu unterstützen.

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21 Antworten

  1. Genau so ist es. Niemand will irgendwie versuchen, ein Magazin oder eine Zeitung als PDF aus seinem Lesegerät, ob PC oder Mobile oder sonst was, vernünftig darzustellen und zu lesen. Das geht denkbar schlecht. Inzw. ist 2024 und hoffentlich haben es die Verlage inzw. verstanden.

    Dafür gibt es Browser und Websites. Genau dafür. Die brauchen wir täglich. Es ist eigentlich ganz einfach.

  2. Vielen Dank für diesen Artikel!
    Hast du denn Best Practices wie das digitale Format der Zeitung abgebildet und dargestellt werden kann?

  3. Ich habe vor 15-20 Jahre als Mit-Entwickler eines crossmedialen Redaktionssystems versucht, die Leserschaft der Zeitung von Browser-basierten Beiträge zu überzeugen. Damals waren die meisten beeindruckt und die Leserschaft der Online-Website (https://www.jungfrauzeitung.ch/) nam stetig zu. Kaum jemand wollte eine PDF-Version der Zeitung erhalten. Wenn, hatten sie lieber eine gedruckte Kopie. Heute ist es anders: der Verlag bietet die Leserschaft nebst der Website nur noch eine (so genannte) «eTageszeitung» an. Diese muss beliebt sein, da sie nun seit 2020 angeboten wird. Der Verlag konnte die hohen Produktionskosten einer Print-Zeitung angeblich nicht mehr decken. Mir würde es interessieren, wie beliebt das ePaper tatsächlich ist, in Vergleich zur restlichen Website. Ich vermute, diese ist nur eine Brück-Lösung, bis die Leserschaft sich an die moderne Konsumierungsart gewohnt.

    Vor 10-15 Jahren habe ich als Teil eines internationalen Marketing-/P.R.-Teams versucht, Kunden auf Online-Medienmitteilungen zu wechseln anstatt per E-Mail versandten PDFs. Die Firmen wollten trotz den höheren Kosten lieber PDFs erfassen lassen, obwohl redaktionsseitig kein Print-Produkt aus den PDFs kreiert wurde. Die Erfassung von digitalen Content, weder als HTML-E-Mail noch als Online-Beitrag, hatte den Medienverantwortlichen gefallen. Wir hörten oft, dass man kein Grunde sähe, die Prozesse zu optimieren. Während dieser Zeit kam das iPhone raus und erst dann fingen die Redaktionen an, sich mehr über die Auslieferung der Mitteilungen zu überlegen.

    Während den letzten Jahren habe ich automatisch generierte PDFs bei einigen Projekten implementiert, wo der Besucher den Artikel im Browser lesen kann aber wahlweise als PDF herunterladen kann. Ich schätze, dass die meisten solchen PDFs lediglich für einen eigenen Archiv in Aktenordnern dienen. Dies wurde von einen mir bekannten Verlag auch bestätigt: der Mehraufwand für die Produktion der PDFs musste einfach geleistet werden, um eine sehr traditionelle Leserschaft zu befriedigen.

    Als Web-Profi würde man meinen, der Leser muss sich über den Zwang zum Einsatz eines bestimmten Geräts aufregen: dass ein PDF nicht auf dem Handy gelesen werden kann müsste höchst unpraktisch sein. Ist aber nicht so: sogar hier in den Kommentaren sieht man, dass einige Leser dies einfach akzeptieren und üblich finden.

    In klassischen Redaktionsrollen scheut man sich oft von dem, was man nicht bereits kennt. Die Herausforderung liegt bei denen, die jahresalte Prozesse haben und diese nicht Kopf stellen wollen (oder können). Wie du schriebst, wird das kostengünstigere und technisch einfachere Vorgehen besser von neueren Firmen und Verlage akzeptiert, oder von Firmen, wo der Leserschaft aus digital Natives (und vorwiegen jüngeren Personen) besteht.

    1. Das “sich gewöhnen ans Unpraktische” finde ich eigentlich heftig. Aber ist wahrscheinlich schon so, ich bemerke das auch, jetzt wo du es so sagst 😀

      Die Angst vor Neuem (vor Unbekanntem) ist wirklich zentral. Gleichzeitig führen bald wenige Wege daran vorbei. Wer die junge Zielgruppe erreichen will, muss sich hier etwas einfallen lassen 🙂

      1. „Zielgruppe erreichen will“ ist der Gedanke wirklich noch aktuell?
        Aus der Erinnerung, vor 10 Jahren hieß es in der Werbung: Es geht nicht darum seine Zielgruppe zu finden, sondern, dass man von der Zielgruppe gefunden wird!

          1. Verstehe 🙂
            Strategisch, kann man fragen:
            Ist mein Produkt gewünscht?
            Von wem ist es gewünscht – wie viele?
            Was ist er bereit dafür zu geben?
            Bin ich bereit es für den Preis zu liefern?
            Wer könnte es wünschen, weiß aber nichts davon?
            Wo präsentiere ich mein Produkt um gefunden zu werden?
            – TikTok, YouTube, …
            – Messe, Hausmesse
            Ja, die Angst vor neuem.
            Ich glaube es wird zu viel darauf geschaut was nicht geht, die Nachteile.
            Besser wäre es zu schauen: Was könnte gehen, wie viel bin ich bereit für den Versuch einen neuen Weg zu finden in den Sand zu setzten!

      2. Ja, das Thema «Gewohnheit» ist leider nichts neues: ist ja den Standard-Zustand für den Mensch ausserhalb unserer Branche. Ich merke auch in vielen Gespräche, dass der User oft unangenehme Features einfach akzeptiert. Nicht alle streben für eine optimale Lösung, das einfache Leben bzw. status quo ist sehr attraktiv. Die Gewohnheit an einer suboptimalen Lösung, die man länger kennt, ist oft angenehmer als die Anstrengung, eine neuere (wenn auch bessere) Lösung zu lernen.

        1. Ja, InDesign-GREP ist genial kann soviel Zeit sparen – da wischt man sich lieber den Schweiß von der Stirn und jammert.
          So haben wir schon immer gearbeitet …

  4. Ich will deine von Werbung überladene digitale Publikation nicht lesen. Sorry.

    Der Argumentation von Patrick kann ich voll und ganz zustimmen.
    Ich möchte aber noch einen Aspekt hinzufügen, der für mich ganz entscheidend ist – und das ist die lästige Werbung. Während ich in einer PDF-Datei natürlich auch mit wenig störender Werbung konfrontiert bin, verhält sich das bei einer digitalen Publikation auf einem Smartphone völlig anders. Hier werde ich häufig mit derart viel und aufdringlicher Werbung konfrontiert, dass ich kaum noch eine werbefreie Fläche finde, auf der ich den redaktionellen Inhalt scrollen kann, um nicht doch versehentlich eine Werbung zu öffnen.
    Beispiel: https://www.n-tv.de

    Das macht Null Spaß. Und wenn ich heute nochmal 20 Jahre alt wäre, würde ich genauso denken. Sorry.
    Viele Grüße Peter

    1. Danke für dein Feedback. Bis auf die letzten 2-3 Absätze habe ich auf Werbung verzichtet. Tut mir leid, falls dich das gestört hat.

      Die Frage ist ja, und da kämpfen sowohl die “Digitalisierten” wie auch die Print-first Verlage: “Wie kann man diese Arbeit monetarisieren?”
      Leider sind viele Menschen nicht bereit, für Inhalte zu bezahlen. Das stellt ein Problem dar, das alle lösen müssen… Ich bin gespannt, was da Neues kommt, ich weiss leider auch keine Zauberformel dafür.

      Kennst du gute Beispiele? Würde mich interessieren.

      1. Hallo Simea,
        Deine Seite liest sich auf dem Smartphone angenehm, das kann ich als gutes Beispiel anführen 🙂
        Das Thema ist schwierig, und man kann es hier wohl nicht umfassend ausdiskutieren.
        Die Monetarisierung ist leider ein lästiges Übel in einer Demokratie und einer Freien Marktwirtschaft. Nur darf auch kein Unternehmen erwarten, dass ich beim Recherchieren nach einem bestimmten Thema auf zahlreiche Webseiten gelange, und dabei ein Mini-Abo nach dem anderen abschließe, nur weil mir deren Artikel interessant erscheinen, und ich mit hoher Wahrscheinlichkeit so schnell kein zweites Mal auf betreffende Seiten stoßen werde, wenn ich nach einem anderen Thema recherchiere.
        Da setze ich lieber auf Content, der mit Idealismus erstellt wurde. Von Haeme Ulrich und Michel Meyerle beispielsweise habe ich einiges gelernt. Ebenso bin ich auch bereit mein eigenes Wissen an andere weiter zu geben – ich bin seit Jahren überwiegend als Berater bei „HilfDirSelbst“ aktiv.

        Ich will letztlich damit sagen, dass die Kommerzialisierung für meinen Geschmack Überhand gewonnen hat. Es gibt aber auch noch andere Werte im Leben von Menschen die wichtig oder gar wichtiger sind.

        Viele Grüße Peter

  5. Ich denke es kommt auch auf das Wie und Was an.
    Eine Bedienungsanleitung als PDF ist sinnvoller als auf Papier, suchen, kommentieren, hervorheben. Kann ich auf dem Smartphone dabei haben, verschmutz und verknittert nicht.
    Spaltensatz in einer E-Paper-PDF, niemals!
    Oder ein e-Book die bessere Alternative?

    1. Gute Frage! Ich selber lese sehr häufig auf dem E-Reader (mit E-Ink-Display). Leider geht da bei Magazinen viel Charme verloren, weil das Design fast komplett fehlt. Aber das sind spannende Fragen!

      1. Genau das meinte ich!
        Für ein Magazin welches von Bildern und Gestaltung lebt, ist ein eBook sicher nicht geeignet. Hier sehe ich keine wirkliche Alternative zu Print.
        Bei einem Roman, entstehen die Bilder im Kopf, da ist die Lesefreundlichkeit wichtiger, Schrift, Schriftgrad, Kontrast, Helligkeit.
        So wie auch Patrick schrieb, PDF für Fachbeiträge, Links lassen sich auf Papier nicht anklicken.
        Für aktuelle Beiträge oder sich weiterentwickelnde Themen würde ich würde ich eine Lösung im Web nehmen, Kommentare, Interaktion.
        Alle Kanäle (auch Print) haben ihre Vor- und Nachteile, es sollte nicht um Die Lösung gehen, sondern um die passende.

  6. Jein. Stimme Dir zwar grundsätzlich in allen Punkten zu. Aber ich bevorzuge vor allem Fachzeitschriften als PDF. Erstens sind die gedruckten Zeitschriften in der Schweiz unverhältnismässig teuer gegenüber dem Herausgeberland, und die «hohen» Löhne der Kioskangestellten gelten hier kaum als Grund für die doppelten Preise, und zweitens werden die gedruckten Ausgaben nur kurz gelesen und landen dann im Altpapier. Die PDFs kann ich hervorragend archivieren, da es durchaus auch Artikel gibt, die mehrmals gelesen werden können. Ein weiterer Vorteil: Man sieht auf einen Blick, wie lang der Artikel ist und man verfällt nicht dem Endlosscrollen.

    Zugegeben, ich gehöre auch noch zur Generation Zeitung. Und manche Verlage machen es sich wirklich etwas zu einfach, indem sie einfach ihr Print-PDF mitsamt Schnitt- und Druckmarken veröffentlichen. Dabei könnte man durchaus auch ein PDF mit Interaktivität anreichern.

    1. Das ist so, kommt sicher zu der ganzen Geschichte hinzu, dass man die Möglichkeiten der PDFs nicht ausschöpft, guter Punkt!

      Das Responsivitätsproblem hat das PDF leider nach wie vor. Fachzeitschriften liest man wahrscheinlich am Computer, nicht am Smartphone… das ist wahrscheinlich ein anderes Nutzerverhalten und auch ein besseres Erlebnis als ein PDF auf dem Smartphone. Oder wie konsumierst du das?

      1. Ja genau. Auf dem Smartphone ist ein PDF natürlich untauglich. Ich konsumiere das entweder am Rechner oder ab und zu mal auf einem Tablet.

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