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Objekte in Photoshop entfernen: Entfernen-Werkzeug vs. generatives Füllen

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Objekte aus Fotos entfernen wurde mit Photoshop extrem einfach: Im Photoshop 2023 kam das «Entfernen-Werkzeug» und im Photoshop 2024 stellt Adobe nun das viel mächtigere «generative Füllen» vor. Beide Tools arbeiten mit künstlicher Intelligenz, funktionieren aber verschieden.

Grundlagen für die Bildberechnung

Der Name gibt einen Hinweis: Während das «Entfernen-Werkzeug» mit Informationen aus dem Bild arbeitet, das gerade offen ist, schickt das «generative Füllen» Infos an die generative KI von Adobe (Firefly), welche Berechnungen durchführt und die Daten danach wieder zurücksendet.

Internet-Verbindung

Das neue «generative Füllen» funktioniert aus obigem Grund nur mit einer aktiven Internet-Verbindung, während das «Entfernen-Werkzeug» auch offline gute Dienste tut.

Funktions-Umfang

Das «Entfernen-Werkzeug» kann Objekte aus einem Bild entfernen. Das «generative Füllen» kann das auch, aber ist dank Firefly in der Lage, Bildteile erfinden zu können, indem man ihm KI-Befehle (= Prompts) mit auf den Weg geben kann. Ich möchte hier aber nur das Entfernen von Objekten vergleichen. Um das mit dem «generativen Füllen» zu tun, einfach das Feld für den Befehl leer lassen und auf «generieren» klicken.

Nicht-destruktives Arbeiten

Das Arbeiten ohne Bildinformationen zu verlieren geht natürlich mit beiden Tools. Beim «Entfernen-Werkzeug» musst du einfach dran denken, zuerst eine neue, leere Ebene zu erstellen und die Einstellung zu setzen, dass alle Ebenen einbezogen werden sollen. Das «generative Füllen» ist von Beginn weg nicht-destruktiv. Es wird eine neue Ebene mit Maske erstellt, die so auch im Nachhinein noch verfeinert werden kann.

Anzahl Ergebnisse

Das «Entfernen-Werkzeug» liefert genau ein Ergebnis – wie wir es von den normalen Photoshop-Werkzeugen gewohnt sind. Das «generative Füllen» gibt dir drei Vorschläge und du kannst auswählen, mit welchem du weiterarbeiten möchtest.

Praxis-Beispiel

Hinweis: Du kannst die Bilder gross anschauen, wenn du draufklickst.

Auf den ersten Blick sind beide Ergebnisse ziemlich verblüffend. In den Details liegt das «generative Füllen» jedoch klar vorne.

Hier eine genauere Betrachtung von drei bearbeiteten Stellen:

RechtecklinksMitterechts
Entfernen-WerkzeugErkennbar, dass etwas gebastelt wurde: z. B. komische Ästchen und Schatten.Komische Steinchen und Flächen.Auffällige Wiederholungen. Das Stempel-Werkzeug sendet herzliche Grüsse 🙂
Generatives FüllenSieht natürlich aus, auch wenn man im Original erkennen kann, dass da nicht so viele Büsche wären.Der Kandidat hat 100 Punkte.Sieht natürlich und stimmig aus. Die Halme machen den Eindruck, als wären sie immer da gewesen.

Über mich

  • Denise Rankwiler

    Eidg. dipl. Kommunikationsdesignerin, GL bei schmizz communicate 360°, Co-Gründerin von ProDemenz, Projektleiterin Content beim publishing.club. Passionierte Fotografin, YOOtheme- und ClickUp-Expertin. Immer auf der Suche nach neuen Wegen zur perfekten Work-Life-Blend 😎

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