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Raycast 2.0: Weniger Klicks, mehr Flow

Raycast 2.0 - Weniger Klicks. Mehr Flow.
Raycast 2.0 - Weniger Klicks. Mehr Flow.
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Ich habe ja schon ein paar Mal von Raycast geschwärmt. Zum Beispiel hier, hier oder hier. Nun gibt es Neuigkeiten und somit neue Gründe zu schwärmen.

Raycast 2.0 ist da – aktuell noch als Beta-Version – und schon nach den ersten Minuten fühlt es sich so an, als hätte jemand an genau den richtigen Stellen „Reibung“ aus dem Alltag herauspoliert.

Es ist kein radikaler Neustart, sondern ein sehr konsequentes Update: schneller, sauberer und mit ein paar Features, die für Wissensarbeit wirklich zählen.

Neue File Search

Was mich sofort abgeholt hat: Dateien und Ordner tauchen jetzt direkt in der Root Search auf. Ich muss nicht mehr in einen separaten „File Search“-Modus wechseln oder mich erst irgendwohin klicken. Das klingt nach Kleinkram, ist es aber nicht. In der Praxis summieren sich solche Verbesserungen über den Tag hinweg: weniger Kontextwechsel, weniger UI-Navigation, mehr Flow.

Raycast nutzt zudem einen eigenen Index und nicht den Spotlight-Index des Mac. Und was soll ich sagen: schneller und zuverlässiger. Was will man mehr.

Dictation von iOS jetzt auch auf dem Mac

Dictation ist für mich ein zweites Highlight. Raycast verwandelt „gesprochene Notizen“ in sauberen, gut formatierten Text – bisher schon auf iOS und jetzt auch auf dem Mac.

Richtig spannend wird es mit der Personalisierung.

Ich diktiere auf Deutsch, Raycast transkribiert und übersetzt den Text ins Englische. Anschliessend fügt es ihn direkt dort ein, wo ich ihn brauche (E-Mail, Notion, Slack, Blog-Entwurf etc.). Das kann nicht mal das hochverehrte Wispr Flow – da ist Raycast wirklich eine Perle.

KI in Raycast 2.0: Personalisierung, Gedächtnis, Fähigkeiten

Raycast baut die KI-Schicht deutlich breiter aus:

  • Personalization: Du kannst ein Profil/Präferenzen hinterlegen, damit die Antworten besser zu deinem Stil und Kontext passen.
  • Memory: Raycast kann sich Dinge merken (kontrolliert/editierbar), damit die KI nicht jede Woche wieder bei Null startet.
  • Skills: Du kannst eigene Skills entwickeln, also wiederverwendbare „Mini-Workflows“ und Anweisungen, die zu deinen wiederkehrenden Aufgaben passen.

Und wie bei Raycast üblich hängt das Ganze nicht an einem Modell. Du kannst mit mehreren Modellen (Google, OpenAI, Anthropic etc.) arbeiten und je nach Aufgabe das passende Modell wählen.

Bald wird das auch wieder mit lokalen Modellen funktionieren, da brauchen die Entwickler aber noch etwas Zeit für die finalen Touches.

Fazit

Raycast 2.0 ist noch Beta, zeigt aber schon jetzt, wohin die Reise geht: weniger Klicks, mehr integrierter Arbeitsfluss. Und wieder ein paar andere Apps, die ich deinstallieren kann.

Ich empfehle euch einen Blick. Raycast ist wirklich eine Perle – nicht nur zum Starten von Apps, sondern auch für ganz viele alltägliche Arbeiten.

Über mich

  • Roman Schurter

    Ich bin ein Contentmacher. Ich nutze gerne WordPress und andere Tools, um Lerninhalte zu gestalten und online zugänglich zu machen. Besonders angetan bin ich vom Content-First-Ansatz. Daneben produziere ich aber auch Marketing-Content für verschiedene Kunden. Gerne mit AI-Unterstützung.

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