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Vorschlag: WordPress 6.0 soll WebP zum Standard machen

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Der neuste Vorschlag des “WordPress Performance Teams” will das Bildformat WebP standardmässig in den WordPress Core integrieren.
WordPress unterstützt die Verwendung von WebP zwar seit Version 5.8 (Upload und Platzierung). Würde der neue Vorschlag angenommen, wäre WebP ab WordPress 6.0 der neue Bild-Standard.

Das würde neu

Mit dem Vorschlag wird die WebP-Unterstützung in zweierlei Hinsicht verbessert. Erstens würden WebP-Bilder standardmässig aus neuen JPEG-Uploads generiert. Zweitens würden diese WebP-Bilder zu Anzeige der Website verwendet.

Vorteile von WebP

WebP wurde als neues Bildformat entwickelt, das eine hervorragende Komprimierung im Web unterstützt.

Im Vergleich zu JPEG (in gleicher visueller Qualität) ist ein WebP Bild durchschnittlich 30 Prozent kleiner.

WebP wird heute von allen gängigen Browsern unterstützt – lange Zeit hinkte Apples Safari hinten her.

Würde dieser Vorschlag in den Core von WordPress 6.0 integriert, könnten User weiterhin die gleichen JPEG-Bilder hochladen, im Hintergrund würde WordPress das leistungsfähigere WebP generieren.

Konvertierung konfigurieren

Die neue Unterstützung für mehrere Mime-Typen im WordPress-Core ermöglicht Entwicklern, die zu generierenden Bildformate für ein bestimmtes Quellbildformat anzupassen. Die Funktion ist über Filter steuerbar, sodass Hoster und Entwickler das Verhalten sowohl für die Bilderzeugung (z. B. nur JPEG- oder WebP-Untergrösse) als auch für die Bildanzeige anpassen können.

Die Funktion ist rückwärts kompatibel. JPEG-Bilder werden weiterhin wie gewohnt erzeugt und gespeichert, wie in früheren WordPress-Versionen.

Testen und Feedback geben

Willst du diesen Vorschlag testen, installierst du am besten das “Performance Lab Plugin” – auf einer Testinstallation natürlich. Feedback kannst du über GitHub geben.

Über mich

  • Haeme Ulrich

    Ich bin Business Leadership Coach und konzentriere mich auf Verlage und Agenturen. Ich habe Hunderte von Verlagen und Agenturen weltweit betreut und ihnen geholfen, ihre Prozesse zu optimieren und eine blühende Kultur zu etablieren. Ich bin ein versierter Redner, spreche auf Bühnen mit mehr als 5000 Zuhörern sowie vor Hochschul- und Fachpublikum. Mein Stil ist authentisch, ehrlich und direkt, wobei dein Erfolg immer im Vordergrund steht. Ich lege mehr Wert darauf, meinen Kunden beim Aufbau langfristiger, nachhaltiger Geschäfte zu helfen, als nur auf kurzfristige Gewinne zu achten.

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4 Antworten

  1. …und noch eine Anmerkung: durch die Anwendung von bestehenden Plugins wie WebP-Express kann man JPEGs bereits automatisch in WebP umwandeln lassen. Beim Einsatz in ein paar geschäftlichen Projekten hat dies aber zu einer wesentlichen Auslastung des Servers geführt, so dass die Hostingfirma die Prozesse stoppen musste, um die Website wieder zum Laufen zu bringen.

  2. Dieser Wechsel hätte negative Auswirkungen. Ich (und andere) haben diese Probleme beim Core-Team geschildert.

    1) Es werden doppelt so viele Dateien auf dem Server angelegt. Dies könnte die Hostingkosten höher treiben, da man mehr Speicherplatz benötigen wird und die Backup-Prozesse beim Hoster dadurch eventuell aufwändiger und teurer wird.

    2) Bei meinen Tests mit bereits optimierten JPEGs @ 2560px sind die daraus entstehenden WebP-Dateien in mehr als 50% der Fälle um einiges grösser als die ursprünglichen JPEGs. Dies würde die Auslieferung der Bilder verlangsamen.

    3) Übliche Seitenbesucher können die Bilder nicht mehr einfach lokal abspeichern und wiederverwenden, da WebP momentan nur in wenigen Applikationen aufgemacht werden können.

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